Achtsamkeits Lehrerin

Graciette Justo

MBSR Achtsamkeit Meditation München Graciette Justo

Mehr unter: www.graci.de

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Graciette Justo über das Achtsamkeitstraining:

Es ist mir eine Herzensangelegenheit, Menschen durch das Achtsamkeitstraining Wege aufzuzeigen, ganz bei sich anzukommen. Sich unabhängig von den äußeren Umständen ausgeglichen zu fühlen und in sich selbst ein Zuhause zu finden. Es sind Praktiken, die zu innerer Ruhe, Klarheit und Verbundenheit führen. Ohne Selbstoptimierungszwang oder Druck, sondern über Inspiration und Entdeckerfreude. Dazu braucht es keinen spirituellen Hintergrund, und es geht auch nicht darum, etwas Bestimmtes zu glauben oder Überzeugungen anzunehmen. Ganz im Gegenteil: Ziel ist, anhand der Achtsamkeits-Methoden neugierig die eigene Erfahrung und Geisteshaltung zu erforschen, und so neue Sichtweisen zu entdecken, die zu mehr Freude und Lebensqualität führen.  

Die Achtsamkeitspraxis öffnet die Sinne und macht lebendig. Sie zeigt Wege auf, behutsam mit Widerständen und Blockaden umzugehen, und vermittelt auf spielerische Weise die Fähigkeit, allem was kommt mit Leichtigkeit und Neugierde zu begegnen. Auch in schwierigen Stress-Situationen nicht gleich eng und hart zu werden, sondern flexibel und offen zu bleiben. Sie steht für die Verbindung aus Hingabe und Gelassenheit. Wenn man in die eigene Mitte findet, verschwindet das Getriebensein des Alltags wie Staub, der von einem abfällt, und es wird plötzlich viel einfacher, vom Tun ins Sein zu kommen.

Graciette über ihre eigene Achtsamkeitspraxis:

In meiner Arbeit als Schauspielerin und Improvisationstheater-Coach unterrichte ich bereits seit 12 Jahren Qualitäten wie Selbstwahrnehmung, Präsenz, Hingabe, "im Moment sein" und "den Kopf ausschalten". Schon früh mit Themen wie Meditation und Geistesschulung aufgewachsen (mein Vater ist Theologe und meine Mutter Meditationskursleiterin), ist die Achtsamkeitspraxis nach meinem ersten Meditations-Retreat 2012 besonders intensiv in mein Leben gerückt - und seitdem für mich nicht mehr weg zu denken. Sie macht mich sinnlicher, sanftmütiger und bewußter - mein Leben fühlt sich mit dieser Praxis einfach geschmeidiger, freier und auch sinnvoller an.

Ich bin ein sehr begeisterungsfähiger, neugieriger Mensch, und habe mich immer viel damit beschäftigt, WAS ich so in meinem Leben mache (Kreative Projekte, Reisen, Seminare, Unternehmungen). Bis ich irgendwann merkte, dass letztendlich das eigentlich Wesentliche gar nicht so sehr das ist, WAS wir tun, sondern WIE wir es tun - mit welcher inneren Geisteshaltung.
Beispielsweise ist der paradiesischste Garten im schönsten Land der Welt mit schlechter Laune nicht wirklich ein Genuss. Oder der beeindruckendste, kreativste Lebenslauf kann sich bei tieferem Hinschauen als ein reines Funktionieren voller Leistungsdruck entpuppen. Ein Alltag hingegen, in dem äußerlich sichtbar vielleicht gar nicht viel passiert, kann sich von Innen betrachtet als das erfüllendste Leben voller Freude und Poesie herausstellen. Es ist die innere Perspektive, die entscheidet.

MBSR Meditation München Graciette Justo

Was Achtsamkeit für mich bedeutet?

Innehalten. Mit geöffneten Sinnen im Hier und Jetzt eintauchen. In einem tiefen Kontakt mit sich sein. Und eine Liebesbeziehung mit dem Leben führen.

● Nicht länger im Autopilot durchs Leben zu hetzen, gereizt vom inneren Getriebensein, und immer mehr abzustumpfen im reizüberfluteten Alltags-Stress. Sondern aus dem bloßen Funktionieren aussteigen, und zu Lebendigkeit und Lebensfreude finden. ● Aufhören in seinen Reaktionsmustern gefangen zu sein, getriggert, und in festgefahren Gewohnheiten verstrickt. Sondern selbstbestimmt und kreativ neue Verhaltensmöglichkeiten erkunden. Die eigenen Grenzen erweitern, indem man Unbekanntes wagt und Altbekanntes neu entdeckt. ● Nicht länger von unliebsamen Sorgen, Zweifeln und Gedankenkreisen begleitet zu sein. Sondern das Hirnen ausschalten, und im Vertrauen statt in der Angst Zuhause zu sein. ● Nicht länger vom Gefühl begleitet zu sein, woanders sei es besser als hier. Oder es brächte noch dieses oder jenes, erst dann sei alles gut. Sondern stattdessen ankommen. Den Weg zum Ziel machen. Und sich in die Gegenwärtigkeit verlieben. ● Aufhören, geistesabwesend das eigene Leben zu verpassen. Und stattdessen bewusst und klar die Kostbarkeit jedes einzelnen Augenblicks feiern. Voll und ganz leben.      

“There is a voice that doesn't use words. Listen.” (Rumi)

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(Website-Fotos © Jan Schmiedel)